Die Schuhe müssen genügend weit im Spann sein und dürfen Ihre Füße,besonders die Zehen, nicht einengen.
Achten Sie auf einen ausreichend großen Einschlupf, auf breite, weiche Kappen und Platz für eine druckentlastende Fußbettung.
Nehmen Sie Schuhe mit möglichst weichem Oberleder, geplsterten Rändern und Laschen.
Am besten sind dicke, stoßdämpfende Sohlen, die eine gute Abrollfunktion bieten und nicht zu biegsam sind, um den Vorfuß zu schonen.
Es empfehlen sich nicht-unterbrochene Innensohlen und ein Einlagen-Überzug aus waschbarem, hautfreundlichem Material (kein Leder).
Vermeiden Sie seitlich stark verdrehbare Schuhe wegen des schlechten Halts um die Ferse.
Der Absatz sollte nicht höher als 5 cm sein - aber auch nicht zu niedrig: Schuhe ohne Absatz können Ihren Vorfuß belasten.
Kontrollieren Sie die Schuhe auf dicke Nähte, Ösen oder eingerissenes Futter. Dies könnte Druckstellen verursachen.
Tragen Sie möglichst keine Sandalen und Holzpantoffeln. Sie sorgen für vermehrte Hornhautbildung und lassen Ihren Fuß beim Gehen nicht richtig abrollen.
Kaufen Sie Ihre Schuhe am späten Nachmittag, denn dann sind Ihre Füße etwas dicher als morgens.
Neue Schuhe müssen Sie erst einlaufen. Tragen Sie sie am Anfang nur immer eine halbe Stunde.
Bevor Sie Ihre Schuhe anziehen, sollten Sie das Innere mit den Händen nach Fremdkörpern abtasten.
Sehr zu empfehlen sind qualitätsgeprüfte Schuhe für Diabetiker, die von einigen Herstellern in Seriengrößen angeboten werden.